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Medaillen von Albert Holl

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00814
Medaillen von Albert Holl 10.000,00 €
Lot o.J. von 161 Stücken Professor Albert Holl (geb. 5. April 1890 in Schwäbisch Gmünd, gest. 27. Mai 1970 ebenda) war ein deutscher Graveur, Medailleur und Bildhauer. Sein Vater war Lehrer an der Gmünder Gewerbeschule, die Albert Holl von 1907 bis 1912 nach einer Ausbildung als Stahlgraveur bei Albert Holbein besuchte. Nachdem er von 1911 bis 1912 in Paris als Graveur gearbeitet hatte, besuchte er von 1913 bis 1914 die Kunstgewerbeschule in München. 1914 wurde er zu Beginn des Ersten Weltkrieges Soldat, 1915 verletzt und in Folge ein Bein amputiert. 1916 bis 1922 studierte er an der Akademie der Bildenden Künste in München u. a. bei Balthasar Schmitt und Hermann Hahn. 1922 übernahm er ein Lehramt an der Staatlichen Höheren Fachschule für Edelmetallgewerbe in Schwäbisch Gmünd bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1955. Anfang der 1920er Jahre schuf er die Entwürfe zum Schwäbisch Gmünder Notgeld. Einen besonderen Ruf hat sich Holl als Münzplastiker erworben. Von ihm stammt das Fünfmark-Stück, das zwischen 1951 und 1974 im Gebrauch war, der so genannte "Silberadler", eine der schöneren Münzen der Bundesrepublik. Heute können wir eine Sammlung von Medaillen in verschiedenen Ausführungen und Größen anbieten, die meist mit der Signatur von Holl gekennzeichnet sind (ansonsten durch eindeutige Hinweise die Zuordnung zu ihm verlangen.) Eine außergewöhnlich umfangreiche Sammlung in Spitzenerhaltungen, die von dem Sammler zusammengetragen wurde.Es gibt sehr wenige Hinweise und leider auch keine Literatur oder Generalverzeichnis zu dem Schaffenswerk von Holl. Eine höchst seltene Gelegenheit für den ambitionierten Sammler deutscher Medaillen eine solch umfangreiche Sammlung zu erwerben. Der Zustand der meisten Silber und Feinsilbermedaillen ist makellos. Die besonderen Herstellungsmerkmale der Stuttgarter und Karlsruher staatlichen Münzstätte war Garant, dass die jeweiligen Ausführungen in höchsten Standards erfüllt wurden. Bemerkenswert ist die hohe Anzahl der mattiert/patinierten Ausführungen, die meist nur in kleinen Auflagen erfolgte. f.st bis PP